Erwin Piscator
Erwin Piscator entwickelte in den 1920er-Jahren Theaterformen, die Schauspiel mit Film, Projektion, Montage und Agitation verbanden.
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Protagonist:innen
Protagonist:innen – geprüfte Einstiege mit offengelegten Quellen und Lücken.
Erwin Piscator entwickelte in den 1920er-Jahren Theaterformen, die Schauspiel mit Film, Projektion, Montage und Agitation verbanden.
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John Heartfield entwarf ab 1920 Bühnenbilder für Piscators Proletarisches Theater und übertrug seine montierende Bildpraxis in den Bühnenraum.
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Elisabeth Hauptmann war an der Bearbeitung beteiligt, aus der Brechts und Weills Dreigroschenoper entstand.
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Claire Waldoff verband Berliner Kabarett und Liedkultur mit einzelnen linken politischen Auftritten; ihre Biografie nach 1933 ist widersprüchlich.
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Erika Mann gründete 1933 in München das politische Kabarett Die Pfeffermühle, schrieb einen großen Teil seiner Texte und führte die Arbeit im Exil fort.
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Therese Giehse gehörte zum Kern der Pfeffermühle und wurde im Schweizer Exil zu einer prägenden Schauspielerin des deutschsprachigen Theaters.
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Kurt Hirschfeld gehörte 1938 zu den prägenden Kräften der Neuen Schauspiel AG und verantwortete ein Repertoire, das das Schauspielhaus Zürich selbst als antifaschistisch beschreibt.
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Helene Weigel war ab 1949 Intendantin des Berliner Ensembles und gründete am 1. Dezember 1956 das Bertolt-Brecht-Archiv.
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Käthe Rülicke-Weiler arbeitete 1951 bis 1956 am Berliner Ensemble und sicherte wesentliche Materialien zu Brechts Inszenierungen.
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Peter Weiss verdichtete Material des Frankfurter Auschwitz-Prozesses zu dem dokumentarischen Oratorium Die Ermittlung.
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Ruth Berghaus leitete ab 1971 das Berliner Ensemble; 1974 inszenierte sie dort Die Mutter.
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Volker Ludwig und Rainer Hachfeld entwickelten Stokkerlok, das 1969 uraufgeführt wurde und Ausgangspunkt des späteren GRIPS-Theaters war.
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Ayla Algan leitete mit Mecit Koper die erste Produktion Giden des Turkish Ensemble, die 1980 in Berlin Premiere hatte.
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Meray Ülgen spielte in Giden und inszenierte 1981 Keloğlan für das Turkish Ensemble.
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Der Autor und Regisseur Vasıf Öngören arbeitete 1980 bis 1982 mit dem Kollektiv Theater, einem Teil früher türkisch-deutscher Theatergeschichte.
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Ilia Papatheodorou ist Mitglied von She She Pop, einem Kollektiv, das Autorenschaft, Dramaturgie und Performance gemeinsam organisiert.
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Helgard Haug bildet mit Stefan Kaegi und Daniel Wetzel Rimini Protokoll; die Arbeiten entwickeln Bühne aus realen Orten, Biografien und Mitwirkung.
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Christoph Schlingensief realisierte 2000 in Wien Bitte liebt Österreich, eine öffentliche Intervention zur Asyl- und Koalitionspolitik.
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Shermin Langhoff kuratierte 2006 Beyond Belonging – Migration² und eröffnete 2008 mit dem Ballhaus Naunynstraße einen zentralen Ort postmigrantischen Theaters.
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Anta Helena Recke realisierte 2017 Mittelreich – Schwarzkopie mit einer ausschließlich Schwarzen Besetzung; 2018 folgte die Einladung zum Theatertreffen.
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Gisela Höhne gründete 1990 RambaZamba, ein professionelles Theaterensemble mit Künstler:innen mit Behinderungen.
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